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Investiere in Delegieren!

Wie oft delegierst du Aufgaben? Ist es auch wirklich eine Delegation oder «nur» eine Auftragserteilung? Und was genau ist der Unterschied zwischen einer Delegation und einer Auftragserteilung?

 Nur Aufgaben werden delegiert. Aufgaben sind Tätigkeiten, die wiederkehrend sind oder ein klares Start- und Enddatum wie Projekte haben. Im Gegensatz zu Aufträgen, welche die vielen kleinen oder kurzen Tätigkeiten im Alltag beinhalten.  

 

Mit einer wirkungsvollen Delegation förderst du Mitarbeitende und entlastest dich als Führungskraft. Delegieren ist eine Investition! Dabei spielen verschiedene Elemente eine wichtige Rolle:

  • Vertrauen und Autonomie: der richtigen Person eine Aufgabe anvertrauen und den nötigen Freiraum geben, um die Aufgabe eigenverantwortlich zu erledigen.
  • Klarheit: klare und präzise Zielsetzungen geben, damit die Person genau weiss, was von ihr erwartet wird.  
  • Kompetenzen: sicherstellen, dass die Person die notwendigen Kompetenzen, Ressourcen und Unterstützung hat, damit sie ihre Aufgabe erfolgreich bewältigen kann.
  • Feedback und Anerkennung: regelmässiges Feedback geben und Erfolge anerkennen, um Motivation und Leistungsbereitschaft zu fördern. 

 Kurz gesagt: du delegierst nach dem AKV-Prinzip:

  • Aufgabe
  • Kompetenz
  • Verantwortung

Tipp: 

Überlege dir, welche Aufgabe du heute erledigst, die ebenso oder noch besser (nach einer gewissen Einarbeitungszeit) von einem deiner Mitarbeitenden ausgeführt werden kann. Identifiziere die richtige Person aus deinem Team und definiere das Informations-Päckli nach dem AKV-Prinzip. Diese Informationen vermittelst du nun in einem Delegationsgespräch an die Person deines Vertrauens… eben – es braucht Vertrauen und das Können «loszulassen»! Viel Erfolg!


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